Friedrich Schiller - Das Siegesfest

"Glücklich, wem der Gattin Treue Rein und keusch das Haus bewahrt, Denn das Weib ist falscher Art, Und die Arge liebt das Neue!" Und des frisch erkämpften Weibes Freut sich der Atrid und strickt Um den Reiz des schönen Leibes Seine Arme hochbeglückt.
"Böses Werk muß untergehen, Rache folgt der Freveltat, Denn gerecht in Himmelshöhen Waltet des Kroniden Rat!" "Böses muß mit Bösem enden, An dem frevelnden Geschlecht Rächet Zeus das Gastesrecht, Wägend mit gerechten Händen."   ­<= = ­=>


Kursachsen bis zur Teilung.

Seit der Erwerbung Thüringens durch den Markgrafen Heinrich den Erlauchten von Auswahl Meißen im J. 1263 (s. Auswahl Meißen, Markgrafschaft) besaßen die Wettiner ein zusammenhängendes Gebiet, das von der Oder bis zur Werra, vom Erzgebirge bis zum Harz reichte. Doch die in den deutschen Fürstenhäusern üblichen Teilungen riefen auch bei den Wettinern öfters Zerwürfnisse hervor. Heinrich trat noch bei Lebzeiten seinem ältesten Sohn, Albrecht dem Entarteten, Thüringen, dem zweiten, Dietrich, Landsberg, dem jüngsten, Friedrich dem Kleinen (gest. 1316), Dresden ab. Als Heinrich 1288 starb, fiel die Mark Meißen an Dietrichs Sohn Friedrich Tutta von Landsberg, und nach dessen Tod (1291) nahmen Albrechts Söhne Friedrich der Freidige und Diezmann seine Länder in Besitz. Allein König Adolf von Nassau, dem Albrecht aus Haß gegen seine Söhne die Landgrafschaft Thüringen verkauft hatte, und der die Mark Meißen als ein durch Friedrich Tuttas Tod erledigtes Reichslehen ansah, bemächtigte sich mit Gewalt beider Länder. Auch Adolfs Nachfolger, König Albrecht I., hielt den Anspruch auf diese Länder aufrecht; jedoch ein glückliches Gefecht bei Lucka (31. März 1307) und des Königs Ermordung retteten Friedrich und Diezmann den Besitz ihrer Erblande, deren Herrschaft Friedrich nach Diezmanns Ermordung (1307) und Albrechts des Entarteten Tod (1314) allein antrat; nur die Niederlausitz war 1304 an Brandenburg verkauft worden.

Friedrichs des Freidigen Sohn Friedrich der Ernsthafte (1324-47) war der letzte Alleinbesitzer der Wettinschen Lande. Ihm folgten seine drei Söhne Friedrich der Strenge, Balthasar und Wilhelm I., welche gemeinschaftlich regierten. Nach Friedrichs Tod jedoch (1381) teilten dessen Söhne Friedrich der Streitbare, Wilhelm II. (gest. 1425) und Georg (gest. 1402) mit ihren beiden Oheimen die Lande 13. Nov. 1382 so, daß jene das Osterland und Landsberg, Wilhelm I. Meißen und Balthasar Thüringen erhielten. Nach Wilhelms I. kinderlosem Tod (1407) wurde Meißen zwischen der thüringischen und osterländischen Linie geteilt.

Durch die Belehnung des Markgrafen Friedrich des Streitbaren mit dem Kurfürstentum Sachsen 1423 (s. Auswahl Sachsen, Sachsen 125), das zwar an Areal nicht sehr bedeutend, aber wegen der mit der Kurwürde verbundenen Vorrechte von Wichtigkeit war, gelangte das Haus Wettin zu größerer Bedeutung im Reich. Nicht bloß jene Vorrechte, sondern auch der Name Sachsen gingen seitdem allmählich auf die gesamten Wettinschen Lande über. Friedrich hatte die sächsische Kur zur Belohnung für seine eifrige Teilnahme am Kampf gegen die Hussiten erhalten, welchen er fortsetzte, doch so unglücklich, daß sein Heer 1425 bei Brüx und 1426 bei Aussig geschlagen wurde und sein Land von den Einfällen der Hussiten viel zu leiden hatte. Nachdem Friedrich noch die Burggrafschaft Meißen erworben, hinterließ er seine Lande zu gemeinschaftlicher Regierung Friedrich II., dem Sanftmütigen, der Kurfürst wurde (1428-64), Wilhelm III., Heinrich und Siegmund. Doch 1435 starb Heinrich, Siegmund trat 1437 in den geistlichen Stand, und 1440 fiel durch Friedrichs des Friedfertigen kinderlosen Tod Thüringen an die osterländische Linie zurück. 

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Friedrich der Sanftmütige und Wilhelm teilten nun 1445 zu Altenburg so, daß Friedrich Meißen, Wilhelm Thüringen erhielt, das Osterland geteilt wurde, die Bergwerke gemeinschaftlich blieben. Doch hatte diese Teilung, bei der sich der von eigennützigen Räten aufgereizte Herzog Wilhelm benachteiligt glaubte, den verheerenden sächsischen Bruderkrieg zur Folge, der erst 1451 zu Pforta beigelegt wurde; ein Nachspiel desselben bildete der Sächsische Prinzenraub (s. d.). Friedrichs des Sanftmütigen Söhne, Kurfürst Ernst (1464-86) und Herzog Albrecht der Beherzte, folgten 1464 ihrem Vater gemeinschaftlich, erbten 1482 auch Wilhelms III. Lande und verstanden es, die Macht ihres Hauses nach allen Seiten hin auszubreiten. Zwei von Ernsts Söhnen erlangten die erzbischöfliche Würde, Albrecht zu Mainz, Ernst zu Magdeburg; Albrecht, dessen Sohn Friedrich 1498 Hochmeister des Deutschen Ordens wurde erwarb im Dienste des Hauses Habsburg Ehren und Vorteile, so 1483 die Eventualbelehnung mit Jülich und Berg und später die Erbstatthalterschaft von Friesland. Im Innern nahm der Bergbau auf Silber einen großartigen Aufschwung, vermehrte den Wohlstand und die Einwohnerzahl des Gebirges und förderte Handel und Verkehr. Durch kaiserliche Privilegien wurden die Leipziger Märkte zu Messen erhoben. Während die Städte ihre Verfassung ausbildeten und vom Landesherrn die eigne Gerichtsbarkeit erkauften, ward auch die Territorialgesetzgebung entwickelt und in Thüringen 1446, in Meißen 1482 eine Landesordnung erlassen; das kurfürstliche Hofgericht erhielt 1483 seinen bleibenden Sitz in Leipzig. Eine landständische Verfassung bildete sich, seitdem 1438 zuerst zu Leipzig eine Versammlung von Prälaten, Grafen, Rittern und Städten zusammentrat; diese bald regelmäßig berufenen Landtage bewilligten neue Abgaben, Steuern und Anleihen, übertrugen die Verwaltung der neuen Steuern einem ständischen Ausschuß u. beanspruchten, auch von den Landesherren bei wichtigen Angelegenheiten zu Rate gezogen zu werden.
Mißhelligkeiten zwischen den beiden Brüdern Ernst und Albrecht führten zur Länderteilung zu Leipzig (26. Aug. 1485), bei welcher der ältere Bruder teilte, der jüngere wählte. Ernst erhielt außer den Kurlanden Thüringen mit den fränkischen und vogtländischen Besitzungen und den einen Teil des Oster- und Pleißnerlandes, Albrecht den andern Teil desselben und Meißen. Die Teilung, welche 24. Febr. 1486 von Kaiser Friedrich III. bestätigt und 25. Juni durch den Naumburger Schied berichtigt wurde, trennte das Haus Wettin für immer in zwei Linien, die Ernestinische und die Albertinische.

 

Hoftheater - Semperoper - Dresden,
der herrlicher Renaissancebau wurde nach Sempers Entwurf von dessen Sohn Manfred für über 4 Millionen Mark ausgeführt, nachdem 1869 das vorige, ebenfalls von Semper erbaute Theatergebäude abgebrannt war.
Vor der Semperoper steht das Denkmal von Königs Johann als Friedensfürst, mit unbedecktem Haupt, im Königsmantel, das Szepter in der rechten Hand.



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Erschrocken sind gegenwärtig die Wogen, Die Krach machend uns geteilt, Die Wolken sind schief, orthodox scheint das Sternenzelt, darüber hinaus beispielsweise in jenen Räumen Wird's dieweil im Busen stumm, Ich kann derzeit abermals tagträumen sowie nachdenken, was ich meinerseits will. Ich denk' an dich! Dein Wesen Tritt grinsend auf mich zu. Was hat dich mir erlesen, Du komisch Mysterium du? Du seltne Blume, sage, wie noch kamest du herein In meiner armen Kalendertage verzögerten Sonnenschein? Sonnenschein einfach beschrieben am Biwak: Da es in der Umgebung der Höhle keine ebene Fläche in ausreichender Größe gibt, ist das Biwakieren mit gewissen Unannehmlichkeiten verbunden. Die erste besteht darin, bei meist strömendem Regen das vor der Höhle gelegene Altschneefeld einzuebnen. Gelegentlicher Sonnenschein erfreut zwar die Sinne, bewirkt aber ein Abschmelzen des Schnees und damit einhergehend ein Abrutschen des Zeltes. Häufige Fröste gefährden nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Wasserversorgung, da das Tropfwasser im Höhleneingang ausbleibt. Beim Biwakieren in der Höhle wird man mit gleichbleibenden Temperaturen von ca. zwei Grad belohnt. Diesen Komfort muß man sich allerdings mit einem anstrengenden Gepäcktransport durch die befahrungstechnisch anspruchsvolle und stellenweise sehr enge Höhle erkaufen. In den Genuß dieses Privilegs kommen maximal drei Personen, da auch in der Höhle keine größeren Ebenheiten anzutreffen sind. Bei lachendem Sonnenschein lief der St. Jan in die Bai von St. Thomas ein, am Heck und am Fockmast den Danebrog, auf dem Grossmast aber die gelbblaue Flagge der Hamburg-Amerika-Linie. Und mit der Hapagflagge kam auch die Dampfbarkasse der Agentur angefahren, während unser Zahlmeister, als er die Post von Land holte, unter schwarzweissroter Flagge fuhr. Schwarzweissrot grüssten dazu die Flaggen auf vier grossen schwarzen Hamburg-Amerika-Dampfern, die im Hafen lagen; von den zwei blendend weissen Kriegsschiffen Vineta und Panther wehten die deutschen Kriegsflaggen. Zwei kleinere englische Dampfer lagen noch da und ein italienischer Kreuzer: kein Zweifel also, welche seefahrende Nation die grösste Bedeutung für diesen besten westindischen Hafenplatz hat. […]
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Eine wahre Völkerwanderung zeigte sich; meilenweit mußten die Leute herbeigekommen sein, um die Fremden zu sehen. Zur Erquickung reichten uns die Studenten, nach altnordischer Sitte, Met in großen Büffelhörnern. In Upsala selbst empfing uns das Musikchor des Militärs auf der einen Seite, auf der anderen Seite die Musikkapelle der sechzehnhundert Studenten umfassenden Studentenschaft; alles in großer Gala, mit rotseidenen Schärpen, weißen Mützen und vielen Fahnen. Ganz Upsala war in Festkleidern auf den Beinen und bildete eine unabsehbare Chaine. Dazwischen Gesangchöre. Die Fahnen voran, ging's, in langem Pilgerzuge, nach der Carolina rediviva, in Zug, an dem Deutsche, Oesterreicher, Ungarn, Belgier, Brasilianer, Dänen, Finnen, Franzosen, Engländer, Italiener, Norweger, Portugiesen, Niederländer, Russen, Schweizer und Nordamerikaner teilnahmen. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. In Jütland drangen daher nur die Schleswig-Holsteiner unter General von Bonin ein, schlugen die Dänen am 23. April bei Kolding und am 7. Mai bei Gudsö und begannen die Belagerung von Fredericia, wurden aber in der Nacht vom 5. zum 6. Juli von den Dänen, die ihre ganze Macht in Fredericia vereinigten, nach blutigem Kampf zum Rückzug gezwungen. Im Innern des Kapellenberges ruht ein unermeßlicher Schatz, bestehend aus Gold und Edelsteinen. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Als er nun von weitem die höllische Jagd heranlärmen hörte, lehnte er sich an einen alten Baum und sprach den Jagdsegen unter Schlagen des Kreuzes. Er war betrogen. Nun lebte damals in derselben Gegend ein christlicher Ritter, genannt Hubertus, den man späterhin unter die Heiligen versetzt hat. […]
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Im Frieden von Schönbrunn 1809 wurden von Österreich an Sachsen einige böhmische Enclaven in der Lausitz abgetreten, so wie in demselben Jahre auch die Deutschordensballei an Sachsen fiel, deren Einkünfte den Universitäten und Fürstenschulen zugewiesen wurden. Auch an dem Kriege Frankreichs gegen Rußland 1812 betheiligte sich der König als Bundesgenosse Frankreichs und stellte ein Heer von 21,000 Mann, wovon der größere Theil unter Reynier dem Fürsten von Schwarzenberg in Volhynien, der kleinere dem Hauptheer beigegeben wurde. Nach der Vernichtung des französischen Heeres in Rußland trennte der König seine Truppen von den französischen, aber als die Preußen und Russen im Frühjahr 1813 gegen Frankreich in Deutschland vordrangen und der König von Sachsen von diesen Mächten zum Beitritt eingeladen wurde, begab er sich über Plauen und Regensburg nach Prag und erklärte, daß er im Verein mit Österreich den Frieden vermitteln wolle, und liest seine Truppen in Torgau einschließen, mit der Ordre an den Commandanten Thielmann diesen Ort ohne seinen speciellen Befehl weder Franzosen, noch Verbündeten zu öffnen. Die Herausbildung des heutigen Landesnamens vollzog sich nicht aus einer Bekundung der Städte und Stände als Träger einer regionalen Identität, sondern von außen. Seit dem 15. Jahrhundert wurde der Name Lusatia von der heutigen Niederlausitz immer öfter auf die heutige Oberlausitz ausgedehnt. Erstmals wurde der Name Lusatia in der Matrikel der 1409 gegründeten Universität Leipzig für die gesamte heutige Lausitz verwendet. 1474 untertitelte man erstmals in der Kanzlei des Ungarnkönigs Matthias Corvinus das Sechsstädteland als Lusatia superior, also Oberlausitz. Erst in der Mitte des folgenden Jahrhunderts wurde nach und nach der Landesname von den Einwohnern, den regionalen Identitätsträgern, selbst gebraucht. […]
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Daß der Mensch was lernen muß, Also lautet ein Beschluß, In der Schule morgen, vorwärts! Wer geht mit mir? Ich bleibe nicht! Warum soll ich noch länger warten? Ich lege ferner kein Gewicht auf Eine handgeschmiedete Pforte auf Dinge, die bisher mich narrten. Wozu in aller Welt der Streit, das fieberhafte Vorwärtseilen, wenn man dabei doch weit und breit ein gutes Insektenhotel bewohnt nur um sich schlägt mit Vorurteilen! Welch eine Welt liegt rings umher: Wohin ich schau, nur Fragezeichen! Ist denn die Antwort gar so schwer? Natürlich, schwerer als das Schweigen! Man denkt, man fühlt, man ahnt Etwas das er ein gutes Haus bewohnt doch wagt man nicht, es laut zu sagen. Es droht der Spott; es droht der Haß, und das verursacht Unbehagen. Man weiß ein wunderbares Land Jenseits der Fragezeichen liegen, doch der verständige Verstand Versteht es nicht, sich zu besiegen. Es ängstigt ihn das leere Nichts, das zwischen hier und dort sich breitet und ihm das ganze Reich des Lichts und seine Seligkeit verleidet. Und doch, wie ist dies Nichts belebt, genau, genau wie unsre Erde! Und wie ist dieses Nichts bestrebt, daß es ein Etwas für uns werde! Jedoch in Vorurteilen blind, vermögen wir nicht, es zu sehen, und bleiben wir so, wie wir sind, kann’s durch ein Wunder nur geschehen. Wer geht mit mir? Ich bleibe nicht! Ich will nun endlich vorwärtsschreiten. Wem es dazu an Mut gebricht, der bleib; er ist nicht zu beneiden. Des Glaubens Schuhe zieh ich an; die Hoffnung gürtet mir die Lenden, und was nicht ich vollbringen kann, das wird ein Anderer vollenden! Schau hin, schau hin! Siehst du es vor dir liegen, der zweiten Welt geheimnisvolles Land? Meine Mutter hat mit vielen Kämpfen mit ihrer Bank zu tun gehabt, ebenso wie meine Großmutter. Mein Bruder und ich haben auch mit Pliten und Pannen zu kämpfen. […]
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In den gläsernen Käfigen der Macht, hoch über den pulsierenden Adern der Metropole, die niemals schläft, schmeckt die Luft nach abgestandenem Parfüm und der Bitterkeit eines Sieges, der sich wie eine Vernichtung anfühlt. Hier, wo der Erfolg die Seele auffrisst und das Scheinwerferlicht jede menschliche Regung zu einer kalkulierten Geste verzerrt, beginnt ein Zerfall, der tiefer reicht als die oberflächlichen Risse im Glamour. Es ist eine Welt der scharfen Kanten und der hohlen Versprechen, in der jedes Lächeln eine Marke und jeder Atemzug eine Vermarktungsstrategie ist. Doch was geschieht, wenn der einzige Anker in dieser künstlichen Existenz jäh wegbricht? Wenn die Stille plötzlich so laut dröhnt, dass sie das Fundament eines ganzen Imperiums erschüttert? Ein mysteriöser Bote erscheint in einer Nacht, die keinen Schutz bietet, und öffnet ein Portal in eine Realität, die hinter den Kulissen der öffentlichen Wahrnehmung lauert. Es beginnt eine Reise durch Ebenen, die aus den Fragmenten verlorener Aufrichtigkeit und dem Schutt geplatzter Träume erbaut wurden. In diesen surrealen Landschaften wandeln Wesen aus Tinte und Scham, genährt von der Gier nach Aufmerksamkeit und dem digitalen Rauschen einer oberflächlichen Gesellschaft. Jede Schwelle, die übertreten wird, fordert einen Tribut, der das Herz bluten lässt. Es ist ein Abstieg in die eigene Menagerie der Ängste, in der die Grenzen zwischen Retter und Gefängniswärter gefährlich verschwimmen. Wer ist das Monster im Spiegel, wenn die Masken der Berühmtheit zu Staub zerfallen? Mitten in diesem Labyrinth aus Spiegeln und Illusionen wartet eine archaische Prüfung. Eine uralte Kraft fordert eine Entscheidung, die unumkehrbar ist: Den Erhalt der schimmernden Fassade oder die Rückkehr zu einem Kern, der längst vergessen schien. Die Schatten flüstern von einem Pakt, der das Ende jeder öffentlichen Existenz bedeutet, doch der Preis für die Freiheit ist weitaus höher als der Verlust von Ruhm und Ehre. Kann man wirklich alles verlieren, um das Wesentliche wiederzufinden? In einer Welt, die nur Namen kennt, ist es das gefährlichste Wagnis, wieder ein Niemand zu werden. Doch während die letzte Barriere zu brechen droht und ein bekanntes Heulen durch die Finsternis dringt, stellt sich die alles entscheidende Frage: Werden die Augen, die einen einst liebten, den Mann hinter der Marke überhaupt noch erkennen können, wenn er aus der Dunkelheit tritt? […]
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Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und pfiff über die stillgelegten Schienenstränge. Hier, wo tagsüber noch der Lärm der Arbeiter zu hören war, herrschte jetzt eine unnatürliche Stille, eine Stille, die jedes Geräusch zu verschlucken schien. Es war der 5. November, ein Datum, das in der kleinen Gemeinde keine Bedeutung hatte, bis die grüne Holztür zur alten Gruft unter der Felskante brach. Ein Mann namens Günter Lange stand an diesem Abend vor dem offenen Zugang. Er war kein Abenteurer, sondern ein einfacher Arbeiter, der nach seinem Gehörsuchgerät suchte. Sein Scheinwerfer schnitt eine trübe Bahn in das absolute Schwarz des Hohlraums. Was er in dem staubigen Lichtkegel sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Keine verfallenen Holzreste, keine verstreuten Gebeine. Stattdessen reflektierten zwei massive Metallsärge das Licht, blank poliert, als wären sie erst gestern hierher gebracht worden. Ihr Anblick war fehl am Platz, eine stumme Provokation in dieser vergessenen Erdspalte. Die Luft roch nicht nach Moder, sondern nach kaltem Stein und Metall. Jemand hatte diese Särge hier platziert. Jemand hatte sie geschlossen. Aber warum hier, warum jetzt? Die Frage brannte sich in Günters Verstand, während sein Blick an den versiegelten Deckeln haften blieb. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, sie durchbrach die Ruhe der Provinz und zog einen Forscher an, dessen Name mit der Geschichte dieses Landstrichs verwoben war. Rainer Hofmann, ein Mann, der sein Leben den fränkischen Geheimnissen gewidmet hatte, traf noch in derselben Nacht ein. Seine Anwesenheit verwandelte den Fund von einer Kuriosität in ein ernstes historisches Ereignis. Er wusste um die Legenden, die alten Geschichten von Rittern und vergrabenen Schätzen, die in den Dörfern zwischen Forchheim und Ebermannstadt erzählt wurden. Vor den Särgen kauernd, untersuchte er mit ruhigen, bedachten Bewegungen jede Verzierung, jede Patina. Seine Expertise war gefragt, doch selbst ihm fehlten zunächst die Antworten. Die Gruft war ein ungelöstes Rätsel, ein stummer Zeuge einer unbekannten Zeremonie. Wer waren die Toten in den metallenen Behältern? Welchem Zweck diente ihre verborgene Ruhestätte, abseits aller geweihten Friedhöfe? Der Steinbruch gab keine Antworten, er hüllte sich nur tiefer in Schweigen. Die örtlichen Behörden, alarmiert durch den Fund, sicherten den Ort mit Absperrband und warfen einen Wachposten auf. Ihr Auftrag war klar, niemand sollte die Gruft vor der offiziellen Untersuchung betreten. Doch Regeln sind brüchig in der Dunkelheit, und die Anziehungskraft des Unbekannten ist ein mächtiger Verbündeter. Die eigentliche Öffnung der Särge war ein Akt von fast theatralischer Spannung. Sie fand nicht im Schutz der Nacht statt, sondern am helllichten Tag, unter den wachsamen Augen der Polizei und der neugierigen Blicke der herbeigeeilten Medien. Der Druck der Erwartung lastete physisch auf der kleinen Gruppe um Hofmann. Als die Deckel schließlich angehoben wurden, gab es keinen spektakulären Anblick von Juwelen oder Waffen. Stattdessen kamen die sterblichen Überreste zweier Männer zum Vorschein, eingehüllt in textile Überreste, die von Würde und einem gewissen Stand sprachen. Die Fachleute, die über die Gräber gebeugt standen, tauschten bedeutungsschwere Blicke aus. Die Position der Körper, die Art der Bestattung, alles wies auf eine bestimmte Epoche hin. Rainer Hofmanns vorsichtige These kristallisierte sich langsam heraus. Es handelte sich nicht um ein zufälliges Versteck, sondern um eine intentionelle Beisetzung, vielleicht aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, einer Ära der Unsicherheit und Gewalt. Die Ritter, denn als solche wurden sie nun interpretiert, waren möglicherweise auf der Flucht gewesen, getötet in einem unbekannten Scharmützel, und hier in aller Eile und unter Geheimhaltung beigesetzt worden. Ihr Geheimnis war mit ihnen begraben worden. Bis zu diesem Moment. Doch jede Antwort gebar neue, tiefgründigere Fragen. Warum wählte man ausgerechnet diesen aktiven Steinbruch als letzte Ruhestätte? Wer waren die trauernden Hinterbliebenen, die sich nie wieder um die Gräber kümmerten? Das offizielle Verfahren forderte seine Opfer, die Gebeine wurden für weitere Analysen geborgen, die Särge abtransportiert. Der Steinbruch schien seine Geschichte loszulassen. Die Absperrbänder wurden entfernt, der Wachposten abgezogen. Die Natur begann, sich den Ort zurückzuerobern. Doch die Stimmung blieb gespannt. Etwas war aus dem Gleichgewicht geraten. Die Öffnung der Gruft hatte mehr als nur Knochen freigelegt, sie hatte ein Loch in die Vergangenheit gerissen, durch das die Schatten längst vergessener Konflikte fielen. Die Luft schien noch immer vibrierend von den letzten Geheimnissen, die die Ritter mitgenommen hatten. Und irgendwo, zwischen den nackten Felswänden des Steinbruchs, wartete das größte Rätsel darauf, gestellt zu werden. Was, wenn diese Beisetzung kein Ende, sondern ein Versteck war? Was, wenn die Ritter nicht vor etwas flohen, sondern etwas beschützten, das noch immer dort unten liegt, unberührt, nur einen Spatenstich entfernt von dem leeren, dunklen Raum, der nun wieder in der Dunkelheit vergeht und auf die nächste Störung wartete. […]
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Heimwärts wird es fast 2 Kilo leichter, wenn Champagner und Schokolade weg sind. This exciting new experience is available from today until 20 December, and can be purchased at both attractions’ websites, or via sky100 WeChat Mall, or directly at the sky100 ticket office. In Delikatessengeschäften werden vielfach Pasteten angeboten; es gibt sogar einen jährlichen Wettbewerb um die besten Pasteten, den Great Australian Meat Pie. Meat Pies können verschiedene Füllungen haben, zum Beispiel Steak und kidney (Rindfleisch mit Nieren), Chicken and mushroom (Huhn mit Champignon), Pepper Steak (Rindfleisch mit schwarzem Pfeffer). Auch vegetarische Varianten gibt es, bei dem das Gemüse zumeist mit Curry gewürzt wird. Costing just HK$498 for adults and HK$249 for children, the package offers double fun at huge discounts of 27%. Ticketholders enjoy entry to these two iconic Hong Kong landmarks within a seven-day period, and the offer is even valid during the Halloween Fest at Ocean Park which is truly not to be missed! Eine Alternative zu den US-Fastfoodketten bieten z. B. die australische Hühnchen-Kette Red Rooster, die portugiesischen Ketten Nando’s und Oporto sowie kleinere Pizzaläden und Imbiss-Stände. The artist Stephen Nothling lived in Louise Street, Highgate Hill and painted a series of pictures depicting houses in the street. Das Ashmore Reef National Nature Reserve and Cartier Island Marine Reserve besteht aus zwei Meeresschutzgebieten, die sich am nordwestlichen Schelf Australiens im Indischen Ozean befinden. In diesem Schutzgebiet liegen die Ashmore- und Cartierinseln, ein Australisches Außengebiet, etwa 340 Kilometer vor der nordwestlichen Küste des australischen Kontinents und etwa 160 Kilometer südwestlich des indonesischen Teils der Insel Timor. Die Inseln und Riffe sind noch unbewohnt. Das in diesem Reservat befindliche Ashmore Reef wird mit 13 vorkommenden Seeschlangenarten als das Kingdom of the Sea Snakes, deutsch: Königreich der Seeschlangen, bezeichnet, weil sich dort die meisten Seeschlangenarten der Erde befinden. […]
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