Friedrich Schiller - Das Siegesfest
"Glücklich, wem der Gattin Treue Rein und keusch das Haus bewahrt, Denn das Weib ist falscher Art, Und die Arge liebt das Neue!" Und des frisch erkämpften Weibes Freut sich der Atrid und strickt Um den Reiz des schönen Leibes Seine Arme hochbeglückt.
"Böses Werk muß untergehen, Rache folgt der Freveltat, Denn gerecht in Himmelshöhen Waltet des Kroniden Rat!" "Böses muß mit Bösem enden, An dem frevelnden Geschlecht Rächet Zeus das Gastesrecht, Wägend mit gerechten Händen."
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Seit der Erwerbung Thüringens durch den Markgrafen Heinrich den Erlauchten von Auswahl Meißen im J. 1263 (s. Auswahl Meißen, Markgrafschaft) besaßen die Wettiner ein zusammenhängendes Gebiet, das von der Oder bis zur Werra, vom Erzgebirge bis zum Harz reichte. Doch die in den deutschen Fürstenhäusern üblichen Teilungen riefen auch bei den Wettinern öfters Zerwürfnisse hervor. Heinrich trat noch bei Lebzeiten seinem ältesten Sohn, Albrecht dem Entarteten, Thüringen, dem zweiten, Dietrich, Landsberg, dem jüngsten, Friedrich dem Kleinen (gest. 1316), Dresden ab. Als Heinrich 1288 starb, fiel die Mark Meißen an Dietrichs Sohn Friedrich Tutta von Landsberg, und nach dessen Tod (1291) nahmen Albrechts Söhne Friedrich der Freidige und Diezmann seine Länder in Besitz. Allein König Adolf von Nassau, dem Albrecht aus Haß gegen seine Söhne die Landgrafschaft Thüringen verkauft hatte, und der die Mark Meißen als ein durch Friedrich Tuttas Tod erledigtes Reichslehen ansah, bemächtigte sich mit Gewalt beider Länder. Auch Adolfs Nachfolger, König Albrecht I., hielt den Anspruch auf diese Länder aufrecht; jedoch ein glückliches Gefecht bei Lucka (31. März 1307) und des Königs Ermordung retteten Friedrich und Diezmann den Besitz ihrer Erblande, deren Herrschaft Friedrich nach Diezmanns Ermordung (1307) und Albrechts des Entarteten Tod (1314) allein antrat; nur die Niederlausitz war 1304 an Brandenburg verkauft worden.
Friedrichs des Freidigen Sohn Friedrich der Ernsthafte (1324-47) war der
letzte Alleinbesitzer der Wettinschen Lande. Ihm folgten seine drei Söhne
Friedrich der Strenge, Balthasar und Wilhelm I., welche gemeinschaftlich
regierten. Nach Friedrichs Tod jedoch (1381) teilten dessen Söhne Friedrich der
Streitbare, Wilhelm II. (gest. 1425) und Georg (gest. 1402) mit ihren beiden
Oheimen die Lande 13. Nov. 1382 so, daß jene das Osterland und Landsberg,
Wilhelm I. Meißen und Balthasar Thüringen erhielten. Nach Wilhelms I.
kinderlosem Tod (1407) wurde Meißen zwischen der thüringischen und
osterländischen Linie geteilt.
Durch die Belehnung des Markgrafen Friedrich
des Streitbaren mit dem Kurfürstentum Sachsen 1423 (s. Auswahl Sachsen, Sachsen
125), das zwar an Areal nicht sehr bedeutend, aber wegen der mit der Kurwürde
verbundenen Vorrechte von Wichtigkeit war, gelangte das Haus Wettin zu größerer
Bedeutung im Reich. Nicht bloß jene Vorrechte, sondern auch der Name Sachsen
gingen seitdem allmählich auf die gesamten Wettinschen Lande über. Friedrich
hatte die sächsische Kur zur Belohnung für seine eifrige Teilnahme am Kampf
gegen die Hussiten erhalten, welchen er fortsetzte, doch so unglücklich, daß
sein Heer 1425 bei Brüx und 1426 bei Aussig geschlagen wurde und sein Land von
den Einfällen der Hussiten viel zu leiden hatte. Nachdem Friedrich noch die
Burggrafschaft Meißen erworben, hinterließ er seine Lande zu gemeinschaftlicher
Regierung Friedrich II., dem Sanftmütigen, der Kurfürst wurde (1428-64), Wilhelm
III., Heinrich und Siegmund. Doch 1435 starb Heinrich, Siegmund trat 1437 in den
geistlichen Stand, und 1440 fiel durch Friedrichs des Friedfertigen kinderlosen
Tod Thüringen an die osterländische Linie zurück.
Friedrich der Sanftmütige und
Wilhelm teilten nun 1445 zu Altenburg so, daß Friedrich Meißen, Wilhelm
Thüringen erhielt, das Osterland geteilt wurde, die Bergwerke gemeinschaftlich
blieben. Doch hatte diese Teilung, bei der sich der von eigennützigen Räten
aufgereizte Herzog Wilhelm benachteiligt glaubte, den verheerenden sächsischen
Bruderkrieg zur Folge, der erst 1451 zu Pforta beigelegt wurde; ein Nachspiel
desselben bildete der Sächsische Prinzenraub (s. d.). Friedrichs des
Sanftmütigen Söhne, Kurfürst Ernst (1464-86) und Herzog Albrecht der Beherzte,
folgten 1464 ihrem Vater gemeinschaftlich, erbten 1482 auch Wilhelms III. Lande
und verstanden es, die Macht ihres Hauses nach allen Seiten hin auszubreiten.
Zwei von Ernsts Söhnen erlangten die erzbischöfliche Würde, Albrecht zu Mainz,
Ernst zu Magdeburg; Albrecht, dessen Sohn Friedrich 1498 Hochmeister des
Deutschen Ordens wurde erwarb im Dienste des Hauses Habsburg Ehren und Vorteile,
so 1483 die Eventualbelehnung mit Jülich und Berg und später die
Erbstatthalterschaft von Friesland. Im Innern nahm der Bergbau auf Silber einen
großartigen Aufschwung, vermehrte den Wohlstand und die Einwohnerzahl des
Gebirges und förderte Handel und Verkehr. Durch kaiserliche Privilegien wurden
die Leipziger Märkte zu Messen erhoben. Während die Städte ihre Verfassung
ausbildeten und vom Landesherrn die eigne Gerichtsbarkeit erkauften, ward auch
die Territorialgesetzgebung entwickelt und in Thüringen 1446, in Meißen 1482
eine Landesordnung erlassen; das kurfürstliche Hofgericht erhielt 1483 seinen
bleibenden Sitz in Leipzig. Eine landständische Verfassung bildete sich, seitdem
1438 zuerst zu Leipzig eine Versammlung von Prälaten, Grafen, Rittern und
Städten zusammentrat; diese bald regelmäßig berufenen Landtage bewilligten neue
Abgaben, Steuern und Anleihen, übertrugen die Verwaltung der neuen Steuern einem
ständischen Ausschuß u. beanspruchten, auch von den Landesherren bei wichtigen
Angelegenheiten zu Rate gezogen zu werden.
Mißhelligkeiten zwischen den beiden Brüdern
Ernst und Albrecht führten zur Länderteilung zu Leipzig (26. Aug. 1485), bei
welcher der ältere Bruder teilte, der jüngere wählte. Ernst erhielt außer den
Kurlanden Thüringen mit den fränkischen und vogtländischen Besitzungen und den
einen Teil des Oster- und Pleißnerlandes, Albrecht den andern Teil desselben und
Meißen. Die Teilung, welche 24. Febr. 1486 von Kaiser Friedrich III. bestätigt
und 25. Juni durch den Naumburger Schied berichtigt wurde, trennte das Haus
Wettin für immer in zwei Linien, die Ernestinische und die Albertinische.
Hoftheater -
Semperoper - Dresden,
der herrlicher Renaissancebau wurde nach
Sempers Entwurf von dessen Sohn Manfred für über 4 Millionen Mark ausgeführt,
nachdem 1869 das vorige, ebenfalls von Semper erbaute Theatergebäude
abgebrannt war.
Vor der Semperoper steht das Denkmal von Königs
Johann als Friedensfürst, mit unbedecktem Haupt, im Königsmantel, das Szepter in
der rechten Hand.
und seine Freunde auf dem Gipfel des Berges. Unter ihren Augen breitete sich die Insel aus wie ein Reliefplan mit seinen verschiedenen Farben, dem Grün für die Waldung, dem Gelb für den Sand, und dem Blau für die Gewässer. So prägte sich ihnen ein Gesammtbild ein, dem freilich die Details des unter dem Grün verborgenen Erdbodens, der Sohlen der schattigen Thäler und des Inneren der engen zu Füßen des Vulkans verlaufenden Schluchten vorläufig abgingen. Da blutet mein Bruder,Da schläft meine Mutter,Da wimmert mein Kind. Mit Worten kannst du Leib an Leib dich Spüren. Denn für ehrenhafte Menschen ist die Ehre das wahre Leben. Dieses Amt bleibt eine lokal begrenzte Würde. 1296 In Troyes wird ein juglator namens Johannes durch königliche Urkunde zum Spielmannskönig eingesetzt. Bis 1311: Aufstand gegen Steuertyrannei in Douais. Was hast du nicht auch hineingegucktIn meinen Bruder Valentin,Wie dein Degen guckte hinein. Das Heer ist knapp 1000 Mann stark, und am ersten Abend erreichen sie Heufurt. Was nicht in meine Mutter,Die ich getötet durch dichUnd in dein Kind,Dem du gestohlen den Vater? Rein wollen sie werden,Und ich habe besudelnd empörtIhr zürnendes Leuchten. In Frankreich wird eine Verordnung gegen das Fluchen erlassen. Wien wird aus der Reichsunmittelbarkeit gelöst; bürgerliche Sonderrechte werden beseitigt. Ich muß sie waschen die SterneIn meiner SeeleJahrtausende lang. Historiker, Henker und Ärzte brauchen sie nicht, kommen aus ohne Häuptlinge, ohne Schlachten. Da ist nicht das stille, blöde,Du hast mich zerstört,So hast du kein Recht auf mein Leben. So wie sie unmerklich vergehen, haben sie keine Ahnung vom Sterben. Durch deinen Fehltritt hast du dich selber zum Tode verurteilt. Lassen von jedem Ohr sich anders fassen, Und passen wie der Schlüsselbart ins Schloß. Seine neuen Knappen sind Josmyn Peckelden, Garrett Paege und Luis Peiper. In den Gesichtszügen der Kinder lag etwas Wildes, wie das Lachen ihres Vaters, und etwas Grasses, wie der Blick ihrer Mutter. Die Augen des Weibes und der Kinder waren auf Orugix gerichtet, der, auf einem hölzernen Schemel sitzend, auszuschnaufen schien, und dessen mit Staub bedeckte Füße verriethen, daß er einen langen Weg gemacht habe. Welche wohl den Flor des Lebens am grimmigsten anfeinden? Zwei Trabanten und ein Henker von einem Arzt leisteten dem Schurken Beistand.
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Im Frieden von Schönbrunn 1809 wurden von Österreich an Sachsen einige böhmische Enclaven in der Lausitz abgetreten, so wie in demselben Jahre auch die Deutschordensballei an Sachsen fiel, deren Einkünfte den Universitäten und Fürstenschulen zugewiesen wurden. Auch an dem Kriege Frankreichs gegen Rußland 1812 betheiligte sich der König als Bundesgenosse Frankreichs und stellte ein Heer von 21,000 Mann, wovon der größere Theil unter Reynier dem Fürsten von Schwarzenberg in Volhynien, der kleinere dem Hauptheer beigegeben wurde. Nach der Vernichtung des französischen Heeres in Rußland trennte der König seine Truppen von den französischen, aber als die Preußen und Russen im Frühjahr 1813 gegen Frankreich in Deutschland vordrangen und der König von Sachsen von diesen Mächten zum Beitritt eingeladen wurde, begab er sich über Plauen und Regensburg nach Prag und erklärte, daß er im Verein mit Österreich den Frieden vermitteln wolle, und liest seine Truppen in Torgau einschließen, mit der Ordre an den Commandanten Thielmann diesen Ort ohne seinen speciellen Befehl weder Franzosen, noch Verbündeten zu öffnen. Die Herausbildung des heutigen Landesnamens vollzog sich nicht aus einer Bekundung der Städte und Stände als Träger einer regionalen Identität, sondern von außen. Seit dem 15. Jahrhundert wurde der Name Lusatia von der heutigen Niederlausitz immer öfter auf die heutige Oberlausitz ausgedehnt. Erstmals wurde der Name Lusatia in der Matrikel der 1409 gegründeten Universität Leipzig für die gesamte heutige Lausitz verwendet. 1474 untertitelte man erstmals in der Kanzlei des Ungarnkönigs Matthias Corvinus das Sechsstädteland als Lusatia superior, also Oberlausitz. Erst in der Mitte des folgenden Jahrhunderts wurde nach und nach der Landesname von den Einwohnern, den regionalen Identitätsträgern, selbst gebraucht.
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Daß der Mensch was lernen muß, Also lautet ein Beschluß, In der Schule morgen, vorwärts! Wer geht mit mir? Ich bleibe nicht! Warum soll ich noch länger warten? Ich lege ferner kein Gewicht auf Eine handgeschmiedete Pforte auf Dinge, die bisher mich narrten. Wozu in aller Welt der Streit, das fieberhafte Vorwärtseilen, wenn man dabei doch weit und breit ein gutes Insektenhotel bewohnt nur um sich schlägt mit Vorurteilen! Welch eine Welt liegt rings umher: Wohin ich schau, nur Fragezeichen! Ist denn die Antwort gar so schwer? Natürlich, schwerer als das Schweigen! Man denkt, man fühlt, man ahnt Etwas das er ein gutes Haus bewohnt doch wagt man nicht, es laut zu sagen. Es droht der Spott; es droht der Haß, und das verursacht Unbehagen. Man weiß ein wunderbares Land Jenseits der Fragezeichen liegen, doch der verständige Verstand Versteht es nicht, sich zu besiegen. Es ängstigt ihn das leere Nichts, das zwischen hier und dort sich breitet und ihm das ganze Reich des Lichts und seine Seligkeit verleidet. Und doch, wie ist dies Nichts belebt, genau, genau wie unsre Erde! Und wie ist dieses Nichts bestrebt, daß es ein Etwas für uns werde! Jedoch in Vorurteilen blind, vermögen wir nicht, es zu sehen, und bleiben wir so, wie wir sind, kann’s durch ein Wunder nur geschehen. Wer geht mit mir? Ich bleibe nicht! Ich will nun endlich vorwärtsschreiten. Wem es dazu an Mut gebricht, der bleib; er ist nicht zu beneiden. Des Glaubens Schuhe zieh ich an; die Hoffnung gürtet mir die Lenden, und was nicht ich vollbringen kann, das wird ein Anderer vollenden! Schau hin, schau hin! Siehst du es vor dir liegen,
der zweiten Welt geheimnisvolles Land? Meine Mutter hat mit vielen Kämpfen mit ihrer Bank zu tun gehabt, ebenso wie meine Großmutter. Mein Bruder und ich haben auch mit Pliten und Pannen zu kämpfen.
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Palmström liebt sich in Geräusch zu wickeln, teils zur Abwehr wider fremde Lärme, teils um sich vor drittem Ohr zu schirmen. Und so läßt er sich um seine Zimmer Wasserröhren legen, welche brausen. Und ergeht sich, so behütet, oft in stundenlangen Monologen, stundenlangen Monologen, gleich dem Redner von Athen, der in die Brandung brüllte, gleich Demosthenes am Strand des Meeres. So befanden sich die Truppen als Konsequenz der seit Jahren aufgeschobenen Heeresreform in einem miserablen Zustand. Am Rande der Schlachten entgingen König Pudel Pudel III. und Königin Pudel nur knapp der französischen Gefangenschaft.
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In den gläsernen Käfigen der Macht, hoch über den pulsierenden Adern der Metropole, die niemals schläft, schmeckt die Luft nach abgestandenem Parfüm und der Bitterkeit eines Sieges, der sich wie eine Vernichtung anfühlt. Hier, wo der Erfolg die Seele auffrisst und das Scheinwerferlicht jede menschliche Regung zu einer kalkulierten Geste verzerrt, beginnt ein Zerfall, der tiefer reicht als die oberflächlichen Risse im Glamour. Es ist eine Welt der scharfen Kanten und der hohlen Versprechen, in der jedes Lächeln eine Marke und jeder Atemzug eine Vermarktungsstrategie ist. Doch was geschieht, wenn der einzige Anker in dieser künstlichen Existenz jäh wegbricht? Wenn die Stille plötzlich so laut dröhnt, dass sie das Fundament eines ganzen Imperiums erschüttert? Ein mysteriöser Bote erscheint in einer Nacht, die keinen Schutz bietet, und öffnet ein Portal in eine Realität, die hinter den Kulissen der öffentlichen Wahrnehmung lauert. Es beginnt eine Reise durch Ebenen, die aus den Fragmenten verlorener Aufrichtigkeit und dem Schutt geplatzter Träume erbaut wurden. In diesen surrealen Landschaften wandeln Wesen aus Tinte und Scham, genährt von der Gier nach Aufmerksamkeit und dem digitalen Rauschen einer oberflächlichen Gesellschaft. Jede Schwelle, die übertreten wird, fordert einen Tribut, der das Herz bluten lässt. Es ist ein Abstieg in die eigene Menagerie der Ängste, in der die Grenzen zwischen Retter und Gefängniswärter gefährlich verschwimmen. Wer ist das Monster im Spiegel, wenn die Masken der Berühmtheit zu Staub zerfallen? Mitten in diesem Labyrinth aus Spiegeln und Illusionen wartet eine archaische Prüfung. Eine uralte Kraft fordert eine Entscheidung, die unumkehrbar ist: Den Erhalt der schimmernden Fassade oder die Rückkehr zu einem Kern, der längst vergessen schien. Die Schatten flüstern von einem Pakt, der das Ende jeder öffentlichen Existenz bedeutet, doch der Preis für die Freiheit ist weitaus höher als der Verlust von Ruhm und Ehre. Kann man wirklich alles verlieren, um das Wesentliche wiederzufinden? In einer Welt, die nur Namen kennt, ist es das gefährlichste Wagnis, wieder ein Niemand zu werden. Doch während die letzte Barriere zu brechen droht und ein bekanntes Heulen durch die Finsternis dringt, stellt sich die alles entscheidende Frage: Werden die Augen, die einen einst liebten, den Mann hinter der Marke überhaupt noch erkennen können, wenn er aus der Dunkelheit tritt?
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Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und pfiff über die stillgelegten Schienenstränge. Hier, wo tagsüber noch der Lärm der Arbeiter zu hören war, herrschte jetzt eine unnatürliche Stille, eine Stille, die jedes Geräusch zu verschlucken schien. Es war der 5. November, ein Datum, das in der kleinen Gemeinde keine Bedeutung hatte, bis die grüne Holztür zur alten Gruft unter der Felskante brach. Ein Mann namens Günter Lange stand an diesem Abend vor dem offenen Zugang. Er war kein Abenteurer, sondern ein einfacher Arbeiter, der nach seinem Gehörsuchgerät suchte. Sein Scheinwerfer schnitt eine trübe Bahn in das absolute Schwarz des Hohlraums. Was er in dem staubigen Lichtkegel sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Keine verfallenen Holzreste, keine verstreuten Gebeine. Stattdessen reflektierten zwei massive Metallsärge das Licht, blank poliert, als wären sie erst gestern hierher gebracht worden. Ihr Anblick war fehl am Platz, eine stumme Provokation in dieser vergessenen Erdspalte. Die Luft roch nicht nach Moder, sondern nach kaltem Stein und Metall. Jemand hatte diese Särge hier platziert. Jemand hatte sie geschlossen. Aber warum hier, warum jetzt? Die Frage brannte sich in Günters Verstand, während sein Blick an den versiegelten Deckeln haften blieb. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, sie durchbrach die Ruhe der Provinz und zog einen Forscher an, dessen Name mit der Geschichte dieses Landstrichs verwoben war. Rainer Hofmann, ein Mann, der sein Leben den fränkischen Geheimnissen gewidmet hatte, traf noch in derselben Nacht ein. Seine Anwesenheit verwandelte den Fund von einer Kuriosität in ein ernstes historisches Ereignis. Er wusste um die Legenden, die alten Geschichten von Rittern und vergrabenen Schätzen, die in den Dörfern zwischen Forchheim und Ebermannstadt erzählt wurden. Vor den Särgen kauernd, untersuchte er mit ruhigen, bedachten Bewegungen jede Verzierung, jede Patina. Seine Expertise war gefragt, doch selbst ihm fehlten zunächst die Antworten. Die Gruft war ein ungelöstes Rätsel, ein stummer Zeuge einer unbekannten Zeremonie. Wer waren die Toten in den metallenen Behältern? Welchem Zweck diente ihre verborgene Ruhestätte, abseits aller geweihten Friedhöfe? Der Steinbruch gab keine Antworten, er hüllte sich nur tiefer in Schweigen. Die örtlichen Behörden, alarmiert durch den Fund, sicherten den Ort mit Absperrband und warfen einen Wachposten auf. Ihr Auftrag war klar, niemand sollte die Gruft vor der offiziellen Untersuchung betreten. Doch Regeln sind brüchig in der Dunkelheit, und die Anziehungskraft des Unbekannten ist ein mächtiger Verbündeter. Die eigentliche Öffnung der Särge war ein Akt von fast theatralischer Spannung. Sie fand nicht im Schutz der Nacht statt, sondern am helllichten Tag, unter den wachsamen Augen der Polizei und der neugierigen Blicke der herbeigeeilten Medien. Der Druck der Erwartung lastete physisch auf der kleinen Gruppe um Hofmann. Als die Deckel schließlich angehoben wurden, gab es keinen spektakulären Anblick von Juwelen oder Waffen. Stattdessen kamen die sterblichen Überreste zweier Männer zum Vorschein, eingehüllt in textile Überreste, die von Würde und einem gewissen Stand sprachen. Die Fachleute, die über die Gräber gebeugt standen, tauschten bedeutungsschwere Blicke aus. Die Position der Körper, die Art der Bestattung, alles wies auf eine bestimmte Epoche hin. Rainer Hofmanns vorsichtige These kristallisierte sich langsam heraus. Es handelte sich nicht um ein zufälliges Versteck, sondern um eine intentionelle Beisetzung, vielleicht aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, einer Ära der Unsicherheit und Gewalt. Die Ritter, denn als solche wurden sie nun interpretiert, waren möglicherweise auf der Flucht gewesen, getötet in einem unbekannten Scharmützel, und hier in aller Eile und unter Geheimhaltung beigesetzt worden. Ihr Geheimnis war mit ihnen begraben worden. Bis zu diesem Moment. Doch jede Antwort gebar neue, tiefgründigere Fragen. Warum wählte man ausgerechnet diesen aktiven Steinbruch als letzte Ruhestätte? Wer waren die trauernden Hinterbliebenen, die sich nie wieder um die Gräber kümmerten? Das offizielle Verfahren forderte seine Opfer, die Gebeine wurden für weitere Analysen geborgen, die Särge abtransportiert. Der Steinbruch schien seine Geschichte loszulassen. Die Absperrbänder wurden entfernt, der Wachposten abgezogen. Die Natur begann, sich den Ort zurückzuerobern. Doch die Stimmung blieb gespannt. Etwas war aus dem Gleichgewicht geraten. Die Öffnung der Gruft hatte mehr als nur Knochen freigelegt, sie hatte ein Loch in die Vergangenheit gerissen, durch das die Schatten längst vergessener Konflikte fielen. Die Luft schien noch immer vibrierend von den letzten Geheimnissen, die die Ritter mitgenommen hatten. Und irgendwo, zwischen den nackten Felswänden des Steinbruchs, wartete das größte Rätsel darauf, gestellt zu werden. Was, wenn diese Beisetzung kein Ende, sondern ein Versteck war? Was, wenn die Ritter nicht vor etwas flohen, sondern etwas beschützten, das noch immer dort unten liegt, unberührt, nur einen Spatenstich entfernt von dem leeren, dunklen Raum, der nun wieder in der Dunkelheit vergeht und auf die nächste Störung wartete.
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Winterkompletträder, Stahlfelgensatz, Alu Felgensatz, Sommerkomplettradsatz, Gebrauchte Kompletträder, Reifen oder Felgen, Klimakompressor, ABS Block, Getriebe, Motor, Motorhaube, Original BMW, Opel Corsa, Ford Fiesta, Rover 416, Ford Mondeo 2,0i, Renault Clio, Opel Omega, VW GOLF II und III, Toyota Carina, MB Vito, Rover 400, Honda Concerto vom Meisterbetrieb des Kraftfahrzeughandwerks
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Gespenster auf dem Weg am flachen Ufer ein paar gute Bademöglichkeiten und zahlreiche Campingplätze mit großen Wiesenflächen, die bis an den See reichen.
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