Das Fest des Sieges und die düstere Wolke des Kummers umhüllten den Blick des Königs, als er vom heimgekehrten Volk nur Wenige zurückbrachte. Es war, als ob die Schatten der Vergangenheit sich über das strahlende Licht des Triumphs legten. Inmitten der jubelnden Menge erhob sich der König und rief dazu auf, frohe Lieder anzustimmen für jene, die ihre Heimat wieder erblickten, für jene, deren Leben noch in voller Blüte stand. Doch seine Worte trugen auch einen Hauch der Wehmut, denn er wusste, dass nicht alle, die auszogen, um zu kämpfen, lebendig zurückkehren würden. "Nicht alle, die zurückkehren, werden sich am Heimkommen erfreuen können", mahnte er, während sein Blick über die versammelten Soldaten schweifte. "Denn hinter den festlichen Kulissen lauern die Schatten des Verrats. Viele sind gefallen, nicht durch die Hand des Feindes, sondern durch die Dolche vermeintlicher Freunde, die das blutige Schlachtfeld verschonten." Seine Worte hallten durch die Menge, und die Anwesenden lauschten gespannt den Geschichten von Ulysses, der von den Gefahren der Rückkehr berichtete, beseelt vom Geist Athenes. Es war eine Erinnerung daran, dass der Krieg nicht nur auf dem Schlachtfeld stattfand, sondern auch in den Herzen und Köpfen der Heimkehrer. Und so endete das Fest des Sieges nicht nur mit Jubel und Frohsinn, sondern auch mit einer Erinnerung an die Opfer und die düsteren Schatten, die über das Glück des Wiedergewinnens der Heimat hinwegzogen.

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Sachs­en-Altenburg

zum Deutschen Reiche gehöriges Herzogtum, zwischen 50° 43'-51° 7' nördlicher Breite und 11° 17'-12° 44' östllicher Länge von Greenwich gelegen, besteht aus zwei durch reußische Lande getrennten Gebietsteilen, dem Ost- oder Altenburgischen Kreis und dem West- oder Saal-Eisenbergischen Kreis. Der Ost- oder Altenburgische Kreis, den Verwaltungsbezirk Altenburg, d. h. die Amtsgerichtsbezirke Altenburg, Schmölln und Ronneburg, umfassend, wird vom Königreich Sachsen, der preußischen Provinz Sachsen und Reuß-Gera umschlossen; der West- oder Saal-Eisenbergische Kreis, den Verwaltungsbezirk Roda, d. h. die Amtsgerichtsbezirke Eisenberg, Roda und Kahla, begreifend, grenzt im SW. an Schwarzburg-Rudolstadt und Sachsen-Meiningen, im Süden an Sachsen-Weimar, im O. an Reuß-Gera, im N. an die preußische Provinz Sachsen, im W. an Sachsen-Weimar. Der Ostkreis hat einen sanft gewellten Boden und gehört dem vogtländischen Bergland an; der Westkreis dagegen ist gebirgig und liegt teils im osterländischen Plateauland, teils auf der thüringischen Hochfläche. Jener gehört zu den fruchtbarsten Landstrichen Deutschlands; dieser hat weniger ergiebigen Boden, aber ausgedehnte Waldungen und erreicht nördlich von Hohendorf bei Eisenberg eine Höhe von 333 m. Der Ostkreis wird von Süden nach N. von der aus dem Königreich Sachsen kommenden und wieder in dasselbe übertretenden Pleiße durchflossen, welche links die Sprotta, in Sachsen aber die im Altenburgischen, unweit der Landesgrenze, entspringende Wihra aufnimmt. Ein kleiner Teil des Ostkreises wird von der Schnauder, einem Zufluß der Elster, bewässert, welch letztere auf eine ganz kurze Strecke den Ostkreis berührt. Im Westkreis ist die Saale der Hauptfluß, welcher die Orla und Roda aufnimmt. Teiche finden sich an mehreren Orten. Eine Mineralquelle mit Badeanstalt hat Ronneburg. Das Klima des Landes ist angenehm und gesund, die Temperatur gleichmäßig.
Areal u. Bevölkerung (1885):
Ostkreis 656,77 QKilom. (11,92 QM.) mit 111403 Einw.
Westkreis 666,98 Qkilom. (12,11 QM.) mit 50057 Einw.
Zusammen 1323,75 QKilom. (24,03 QM.) mit 161460 Einw.
Die Bewohner sind Obersachsen, daneben im Ostkreis ca. 20,000 germanisierte Wenden, die durch eigene Tracht und Sitte, aber auch durch musterhaften Betrieb der Landwirtschaft ausgezeichneten sogenanten Altenburger Bauern.
Dem Religionsbekenntnis nach waren 1885: 160,163 Protestanten, 1113 Katholiken, 140 sonstige Christen und 39 Juden. Für die geistige Bildung ist wohl gesorgt. Außer der mit den übrigen sachsen-ernestinischen Ländern gemeinschaftlich unterhaltenen Landesuniversität zu Jena besitzt das Herzogtum Landesgymnasien zu Altenburg und Eisenberg, eine Realschule zu Altenburg, ein Schullehrerseminar, eine Handelsschule, ein Institut für Erziehung adliger Fräulein (Magdalenenstift), eine höhere Töchterschule (Karolinenschule), eine Kunst- und Handwerksschule, eine landwirtschaftliche Schule, 182 Bürger- und Volksschulen, in den Städten gewerbliche Fortbildungsschulen, das v. Lindenausche Kunstmuseum nebst Zeichen- und Modellierschule und wertvolle Vereinssammlungen.
Erwerbszweige.
Die bis in die neueste Zeit fortgeführten Grundsteuerkataster verzeichnen folgende Arten der Bodenbenutzung:
Ackerland 74513 Hektar
Wiesen 11079 "
Weiden 2718 "
Waldungen 36735 "
Teiche und sonstige Gewässer 439,0 Hektar
Wein- u. Hopfenpflanzungen 3,7 "
Was das Eigentum am Grund und Boden betrifft, so waren 19,590 Hektar (14,8 Proz. der Gesamtfläche) öffentlicher und fiskalischer Grundbesitz (inkl. des nunmehr in herzogliches Hausgut umgewandelten Anteils am Domanialvermögen), 2715 Hektar (2,1 Proz.) Grundbesitz der Kirchen, Schulen und milden Stiftungen, 3314 Hektar (2,5 Proz.) Gemeindegrundbesitz, 106,533 (80,6 Proz.) Privatgrundbesitz und zwar unter letzterm wieder 12,986 Hektar ritterschaftlicher Grundbesitz. Der Ostkreis liefert Getreide im Überfluß, während der Westkreis der Zufuhr bedarf. Von der landwirtschaftlich benutzten Fläche waren 1887: 8,52 Proz. mit Weizen, 21,02 mit Roggen, 10,44 mit Gerste, 18,41 mit Hafer, 9,94 mit Kartoffeln, 10,57 mit Futterkräutern, 13,90 mit Heu und Grumt, 0,82 mit Ölfrüchten, 1,54 Proz. mit Wicken und Erbsen bestellt. Obstbau wird besonders im Saalthal betrieben, Gemüsebau namentlich im Ostkreis, wo die Gärtnerei sehr in Blüte steht. Den Viehstand anlangend, so zählte man im Herzogtum 10. Jan. 1883: 9934 Pferde, 60,335 Stück Rindvieh, 20,996 Schafe, 46,387 Schweine, 12,420 Ziegen, 5988 Bienenstöcke. Die Forsten bestehen zum größten Teil aus Nadelholz. Im Westkreis befindet sich ein weit ausgedehnter Wildpark (Hummelshain). Bergbau wird betrieben auf Braunkohlen und Torf, und zwar waren nach der Berufszählung von 1882 in 32 Braunkohlenbergwerken und Braunkohlenbrikettfabriken 1246, in 19 Torfgräbereien 143 Personen beschäftigt; dieser Betrieb gehört durchaus dem Ostkreis an. In zahlreichen Brüchen werden vortreffliche Steine (Sand- und Kalkarten) gebrochen. Was die Industrie betrifft, so zählte man 1882: 134 Ziegeleien und Thonröhrenfabriken und 46 Betriebe zur Porzellanfabrikation und -Veredelung. Die Porzellanindustrie gehört zum weitaus größten Teil dem Westkreis an. In Altenburg bestehen bedeutende Fabriken und Werkstätten für Geschirr und Wagenbeschläge sowie für feuerfeste Geldschränke. Ferner wurden im Herzogtum gezählt: 130 Betriebe für Fabrikation von Maschinen und Apparaten, 31 Betriebe für Musikinstrumente. Was die Textilindustrie betrifft, so gab es 13 Betriebe für Wollspinnerei, 310 Betriebe für Wollweberei und 217 Betriebe für Leinweberei. Papier- und Pappefabriken zählte man 5, Gerbereien 62. Die Holzindustrien sind zahlreich vertreten, allein für Dreh- und Schnitzwaren sind 1606 Personen in 89 Hauptbetrieben thätig; beträchtlich ist die Steinnußknopfdreherei der Städte Schmölln, Gößnitz etc. Brauereien wurden 75 gezählt, darunter die Altenburger Aktienbrauerei zu Kauerndorf bei Altenburg.

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Wer hätte gedacht, dass die Carolabrücke und ein unschuldiger Eierlöffel in tragischer Allianz das Handtuch werfen? Aber so ist das Leben in Dresden, eine Dramatik, die kaum zu überbieten ist. Mitten in der Nacht gibt unsere geliebte Brücke mit einem theatralischen Krachen nach und plumpst in die Elbe, als sie die Nixe im Fluss besuchte. Kurz darauf folgt ihr der Eierlöffel im symbolträchtigen Akt der Solidarität zwischen Keramik und Beton. Kaum sind die Trümmer kalt, marschieren die ersten Dresdner aus, um das Schauspiel zu begutachten, bewaffnet mit Smartphones und der unvermeidlichen Frage: „Zufall oder dunkles Omen?“ Ist es vielleicht eine Metapher für die Fragilität unseres Daseins? Oder einfach nur ein schlechter Witz des Universums? So oder so, die Stimmung am Ufer ist eine Mischung aus Volksfest und Endzeitszenario. Da spielt eine auf der Gitarre „Stairway to Heaven“, während andere noch schnell ein paar Selfies schießen, bevor die Elbe auch das letzte Stück Brücke verschluckt. Die Dresdner nehmen’s, wie immer, mit einer Mischung aus unerschütterlichem Galgenhumor und einem Prize Fatalismus. „Die Brücke ist weg – na und?“, könnte man meinen, sie murmeln in ihren Kaffeebechern und machen sich einen Spaß daraus, wer die absurdeste Theorie zum Einsturz beisteuert. Und während die Schaulustigen ihre Wetten abschließen, ob die Elbe als nächstes den Neumarkt fluten wird, rücken fürwahr die Panzer der Bundeswehr an. Wenn man schon keine Brücke mehr hat, dann wenigstens eine ordentliche Portion Pathos am Elbufer. Das Hochwasser kommt indessen als ungebetener Gast, und die Stadt zeigt sich von ihrer verletzlichen Seite. „Egal“, sagen die Einheimischen, „wir haben schon Schlimmeres überstanden.“ Brücken kommen, Brücken gehen.“ Ein Schluck Kaffee, ein lustloses Schulterzucken, und weiter geht’s. Die Straßenbahnen werden umgeleitet, und im Stadtbild klafft eine neue Wunde, doch das Leben in Dresden zieht seine Bahnen, stur wie eh und je. Die Bundeswehr, mit ihren Panzern fest im Matsch der Ufer verankert, aus einem dystopischen Roman entsprungen. „Was tun die?“, fragt eine alte Dame, die den Tumult von der Brühlschen Terrasse beobachtet, derweil sie genüsslich ihren Nachmittagskaffee schlürft. Die Jüngeren unter den Schaulustigen spekulieren hingegen, ob die Panzer für ein Instagram-taugliches Hintergrundbild posieren. Aber Dresden wäre nicht Dresden, wenn es nicht aus jedem so schrägen Ereignis Kapital schlagen würde. Die Tourismuszentrale plant schon eine „Post-Brücken-Tour“, die neben der Geschichte der Carolabrücke gleichfalls einen Crashkurs in sächsischer Resilienz bietet. „Sehen Sie das Positive“, scherzt der Tourguide, „Sie können jetzt nicht von der Altstadt zum Neustädter Ufer spazieren, schwimmen Sie einfach rüber!“ Ingenieure und Stadtplaner arbeiten an Plänen für den Wiederaufbau. Es gibt hitzige Debatten, eine neue Brücke aus nachhaltigem Bambus oder traditionellem Beton? „Bambus? In Dresden? Wird das nicht gleich von den Elbe-Bibern gefressen?“, lacht ein Passant, der die Diskussion belauscht. Die Eingeborenen nehmen’s gelassen. Dresden hat eine lange Geschichte des Wiederaufbaus und der Wiedergeburt. „Eine Brücke mehr oder weniger, das hält uns nicht auf“, proklamiert ein selbsternannter Philosoph am Biertisch. Außerdem kann man ohne Brücke die Aussicht auf die Elbe besser genießen. Inzwischen wird ein Brückenfest organisiert, ohne Brücke. „Wir feiern die Leere“, erklärt der Veranstalter, „als Erinnerung daran, dass selbst im Verlust immer Raum für Neues ist.“ Die Dresdner tanzen, lachen und trinken auf die Vergänglichkeit, denn was bleibt, ist die Gewissheit, dass das Leben immer weitergeht, komme, was wolle. So schließt sich der Kreis, und das Leben in Dresden zieht weiter seine Kreise, ein ewiges Kommen und Gehen wie das Wasser der Elbe. […]
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Eine wahre Völkerwanderung zeigte sich; meilenweit mußten die Leute herbeigekommen sein, um die Fremden zu sehen. Zur Erquickung reichten uns die Studenten, nach altnordischer Sitte, Met in großen Büffelhörnern. In Upsala selbst empfing uns das Musikchor des Militärs auf der einen Seite, auf der anderen Seite die Musikkapelle der sechzehnhundert Studenten umfassenden Studentenschaft; alles in großer Gala, mit rotseidenen Schärpen, weißen Mützen und vielen Fahnen. Ganz Upsala war in Festkleidern auf den Beinen und bildete eine unabsehbare Chaine. Dazwischen Gesangchöre. Die Fahnen voran, ging's, in langem Pilgerzuge, nach der Carolina rediviva, in Zug, an dem Deutsche, Oesterreicher, Ungarn, Belgier, Brasilianer, Dänen, Finnen, Franzosen, Engländer, Italiener, Norweger, Portugiesen, Niederländer, Russen, Schweizer und Nordamerikaner teilnahmen. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. In Jütland drangen daher nur die Schleswig-Holsteiner unter General von Bonin ein, schlugen die Dänen am 23. April bei Kolding und am 7. Mai bei Gudsö und begannen die Belagerung von Fredericia, wurden aber in der Nacht vom 5. zum 6. Juli von den Dänen, die ihre ganze Macht in Fredericia vereinigten, nach blutigem Kampf zum Rückzug gezwungen. Im Innern des Kapellenberges ruht ein unermeßlicher Schatz, bestehend aus Gold und Edelsteinen. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Als er nun von weitem die höllische Jagd heranlärmen hörte, lehnte er sich an einen alten Baum und sprach den Jagdsegen unter Schlagen des Kreuzes. Er war betrogen. Nun lebte damals in derselben Gegend ein christlicher Ritter, genannt Hubertus, den man späterhin unter die Heiligen versetzt hat. […]
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Im Frieden von Schönbrunn 1809 wurden von Österreich an Sachsen einige böhmische Enclaven in der Lausitz abgetreten, so wie in demselben Jahre auch die Deutschordensballei an Sachsen fiel, deren Einkünfte den Universitäten und Fürstenschulen zugewiesen wurden. Auch an dem Kriege Frankreichs gegen Rußland 1812 betheiligte sich der König als Bundesgenosse Frankreichs und stellte ein Heer von 21,000 Mann, wovon der größere Theil unter Reynier dem Fürsten von Schwarzenberg in Volhynien, der kleinere dem Hauptheer beigegeben wurde. Nach der Vernichtung des französischen Heeres in Rußland trennte der König seine Truppen von den französischen, aber als die Preußen und Russen im Frühjahr 1813 gegen Frankreich in Deutschland vordrangen und der König von Sachsen von diesen Mächten zum Beitritt eingeladen wurde, begab er sich über Plauen und Regensburg nach Prag und erklärte, daß er im Verein mit Österreich den Frieden vermitteln wolle, und liest seine Truppen in Torgau einschließen, mit der Ordre an den Commandanten Thielmann diesen Ort ohne seinen speciellen Befehl weder Franzosen, noch Verbündeten zu öffnen. Die Herausbildung des heutigen Landesnamens vollzog sich nicht aus einer Bekundung der Städte und Stände als Träger einer regionalen Identität, sondern von außen. Seit dem 15. Jahrhundert wurde der Name Lusatia von der heutigen Niederlausitz immer öfter auf die heutige Oberlausitz ausgedehnt. Erstmals wurde der Name Lusatia in der Matrikel der 1409 gegründeten Universität Leipzig für die gesamte heutige Lausitz verwendet. 1474 untertitelte man erstmals in der Kanzlei des Ungarnkönigs Matthias Corvinus das Sechsstädteland als Lusatia superior, also Oberlausitz. Erst in der Mitte des folgenden Jahrhunderts wurde nach und nach der Landesname von den Einwohnern, den regionalen Identitätsträgern, selbst gebraucht. […]
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Daß der Mensch was lernen muß, Also lautet ein Beschluß, In der Schule morgen, vorwärts! Wer geht mit mir? Ich bleibe nicht! Warum soll ich noch länger warten? Ich lege ferner kein Gewicht auf Eine handgeschmiedete Pforte auf Dinge, die bisher mich narrten. Wozu in aller Welt der Streit, das fieberhafte Vorwärtseilen, wenn man dabei doch weit und breit ein gutes Insektenhotel bewohnt nur um sich schlägt mit Vorurteilen! Welch eine Welt liegt rings umher: Wohin ich schau, nur Fragezeichen! Ist denn die Antwort gar so schwer? Natürlich, schwerer als das Schweigen! Man denkt, man fühlt, man ahnt Etwas das er ein gutes Haus bewohnt doch wagt man nicht, es laut zu sagen. Es droht der Spott; es droht der Haß, und das verursacht Unbehagen. Man weiß ein wunderbares Land Jenseits der Fragezeichen liegen, doch der verständige Verstand Versteht es nicht, sich zu besiegen. Es ängstigt ihn das leere Nichts, das zwischen hier und dort sich breitet und ihm das ganze Reich des Lichts und seine Seligkeit verleidet. Und doch, wie ist dies Nichts belebt, genau, genau wie unsre Erde! Und wie ist dieses Nichts bestrebt, daß es ein Etwas für uns werde! Jedoch in Vorurteilen blind, vermögen wir nicht, es zu sehen, und bleiben wir so, wie wir sind, kann’s durch ein Wunder nur geschehen. Wer geht mit mir? Ich bleibe nicht! Ich will nun endlich vorwärtsschreiten. Wem es dazu an Mut gebricht, der bleib; er ist nicht zu beneiden. Des Glaubens Schuhe zieh ich an; die Hoffnung gürtet mir die Lenden, und was nicht ich vollbringen kann, das wird ein Anderer vollenden! Schau hin, schau hin! Siehst du es vor dir liegen, der zweiten Welt geheimnisvolles Land? Meine Mutter hat mit vielen Kämpfen mit ihrer Bank zu tun gehabt, ebenso wie meine Großmutter. Mein Bruder und ich haben auch mit Pliten und Pannen zu kämpfen. […]
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In den schmalen Gassen einer vom Nebel umarmten Stadt hallt das Heulen unzähliger Hunde als stummer Choral der verlorenen Seelen. Fackeln flackern an bröckelnden Mauern, der Duft von Moder und feuchtem Fell mischt sich mit dem beißenden Geruch von Ruß. Über steinernen Schwellen huscht eine Gestalt, deren Schultern unter einem Mantel aus Schatten und Knochenlast ächzen. In jeder Ecke lauert das Echo eines Paktes, geschrieben mit Blut und brennender Feder. Ein uralter Schwur, den niemand wagte zu brechen, und doch pocht tief im Inneren jedes Lesers die Frage: Wer wagt den Preis der Freiheit zu zahlen? Ein Pergament, versiegelt mit geschwärzter Wachsmarke, entfaltet seine Worte unter flackerndem Schein. Jeder Buchstabe scheint zu leben, schneidet sich in das Bewusstsein wie eine Klinge aus Tinte. In der Stille ertönt das Schlagen einer Glocke, obwohl kein Turm in Sicht ist. Ein Zirkel aus maskierten Zeugen versammelt sich im Ratshaus, ihre Stimmen tanzen wie eisenharte Ketten, während in ihren Händen silberne Hundemarken klirren. Welche Geheimnisse bergen die Runen, die zwischen ihren Fingern glühen? Tropfsteinhöhlen aus altem Marmor führen in ein Gewölbe, wo stumme Hunde reglos verharren, Augen leer und doch erfüllt von einer unheimlichen Präsenz. Ein Atemzug zu viel, und das Hallen dieses Ortes würde das Blut zum Kochen bringen. Die Luft flirrt vor Erwartung, als eine Gestalt aus Rauch und Quarz erscheint, ein Versprechen gleichermaßen tröstlich und tödlich. Welches Opfer verlangt eine Macht, die keine Gnade kennt? Auf dem Marmorboden zeichnen sich Knochenkreise ab, Fackeln werfen lange Schatten, die wie verwirrender Gesang über die Wände kriechen. Jeder Schritt erklingt wie das Pochen eines Herzens, das vor lauter Verlangen nach Wahrheit zerspringen könnte. Die Stille bricht, als ein einzelner Tropfen Blut das letzte Siegel aufbricht. Plötzlich rasen geisterhafte Hunde heran, ihre Pfoten trommeln ein Schicksal, das sich nicht mehr zurücknehmen lässt. Und dann steht sie im Kern des Rituals, die schwarzgetränkte Narrenkappe in der Hand, während Funken aus Pech in pechschwarze Flammen tauchen. Ein letzter Blick reicht, um die Ketten der Lüge zu sprengen oder ein Endloses Geflecht aus Schweigen zu weben. Die Menge erstarrt, Augen flackern wie blitzende Dolche. Ein Atemzug, dann der Fall aller Masken - doch was bleibt zurück, wenn die Wahrheit entfesselt ist? Die Nacht verschlingt das Echo bellender Meuten, nur das Pochen des Herzens hallt fort, begleitet vom leisen Knistern eines verbrannten Paktes. Ein Schwur liegt in der Luft, dunkel und unergründlich. Wirst du die letzte Seite umblättern und das Geheimnis entdecken oder fliehst du vor dem Geruch verbrannter Loyalität? […]
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Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein vergessenes Manuskript, gebunden in brüchiges Leder, lag unter Jahrhunderten von Staub begraben. Seine Seiten erzählten nicht von glorreichen Schlachten allein, sie flüsterten von intimeren Schatten, die den Thron Ägyptens umtanzten. Die Tinte beschrieb Menes, den Einiger der Zwei Länder, doch sie verriet auch sein seltsames Ende im Maul des Nilpferdes, eine Notiz, die jeden seriösen Forscher hätte erröten lassen. Hier lag eine Geschichte, die offizielle Chroniken bewusst ausgelöscht hatten, eine Erzählung, gefüllt mit dem Geflüster der Palastkorridore und dem kalten Atem des Verrats. Die Aufzeichnungen wanderten durch die Jahrhunderte, bis zu Teti, dem ersten König einer neuen Dynastie. Sein Name war mit Macht verbunden, sein Ende jedoch mit der schärfsten Waffe, Vertrauen. Die Wächter an seinem Bett, seine letzte Verteidigung, wurden zu den Werkzeugen seines Sturzes. Das Manuskript nannte keine Gründe, nur die nackte, schockierende Tatsache. Es war, als ob der Sand der Wüste jedes Motiv für immer begraben hätte, und ließ nur die beunruhigende Frage zurück. Wer gab den Befehl, und welches Opfer musste die stabile Ordnung der Welt bringen. Die Linie der Pharaonen zog sich weiter, geprägt von langen Regentschaften und monumentalen Pyramiden. Pepi der Erste herrschte ein halbes Jahrhundert, seine Gemahlinnen trugen fast identische Namen, als ob die Geschichte selbst ihre Individualität verwischen wollte. Sein Sohn Merenre folgte für eine kurze, unbedeutende Spanne. Dann bestieg ein Kind den Thron der Götterkönige. Pepi der Zweite, sechs Jahre alt, sollte für vierundneunzig Jahre regieren. Das Volk nannte ihn den Vater der Hundertjährigen, eine lebende Legende. Doch das Manuskript enthüllte mehr als nur Langlebigkeit. Es erzählte von einem Zwerg, einem Geschenk aus dem geheimnisvollen Nubien, dem der König ein eigenes Grabmal errichten ließ. Was machte diesen Gefolgsmann so außergewöhnlich. War er ein Talisman, ein Spielzeug, oder etwas viel Dunkleres, ein Hüter von Wissen, das selbst der Pharao fürchtete. Während Pepi II. über ein Jahrhundert lebte, begann das Fundament seines Reiches zu bröckeln. Die Macht sickerte aus den königlichen Gemächern in die Hände lokaler Fürsten. Das Manuskript beschrieb diesen Verfall nicht als plötzlichen Sturz, sondern als ein langsames Ausbluten, einen stillen Tod der absoluten Autorität. Der Tod des alten Königs war nicht nur das Ende eines Lebens, es war das Ende einer Weltepoche, der Kollaps des Alten Reiches. Die letzten Zeilen des Dokuments waren nicht mit Tinte, sondern mit einer rostbraunen, kreidigen Substanz geschrieben. Einem modernen Auge glich sie verdächtig getrocknetem Blut. Sie enthielten keine Erzählung mehr, nur eine einzige, in immer wiederholten, manischen Schriftzügen gekratzte Frage. Eine Frage, die sich auf den Wächter des kleinen Zwerges bezog, auf den Diener des Dieners. Die Antwort darauf fehlte, die letzte Seite war herausgerissen, zurück blieb nur die unheilvolle Ahnung, dass der wahre Grund für den Untergang nicht in politischen Machtspielen lag, sondern in etwas, das aus dem Privatgemach des hundertjährigen Pharaos entkommen war, und das nun, mit dem Wiederentdecken dieser Seiten, seinen Schlaf beendet hatte. […]
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Kindertagesstätte Sonnenkäfer Dresden, Bauherr: Landeshauptstadt Dresden; Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen Dresden; Auftraggeber: Landeshauptstadt Dresden; Stadtverwaltung Hochbauamt Dresden; Gewerke: Elektrotechnik, Fördertechnik; Leistungsinhalt: Planung und Bauüberwachung; Schulungszentrum JVA Brandenburg; Bauherr: Ministerium der Justiz Potsdam; Auftraggeber: BAM Deutschland AG Dresden; Gewerke: Elektrotechnik; Leistungsinhalt: Bauüberwachung; BSZ für Technik und Wirtschaft Dresden; Bauherr: Landeshauptstadt Dresden Schulverwaltungsamt Dresden; Auftraggeber: Landeshauptstadt Dresden Stadtverwaltung Hochbauamt Dresden; Gewerke: Elektrotechnik, Fördertechnik; Leistungsinhalt: Planung und Bauüberwachung; Hochschule Zittau; Bauherr: Sächsisches Staatsministerium der Finanzen Dresden; Auftraggeber: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagment Niederlassung Bautzen; Gewerke: Elektrotechnik; Leistungsinhalt: Planung und Bauüberwachung; Bibliothek FHSV Meißen; Bauherr: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement Niederlassung Dresden II; Auftraggeber: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement Niederlassung Dresden II; Gewerke: Elektrotechnik; Leistungsinhalt: Planung und Bauüberwachung; Lichtberechnung BS Kaiserslautern; Kabelzug BS Kaiserslautern; Waldblick in Freital; Kita Donathstr. in Dresden; Kita Weinböhlaer Str. Dresden; BSZ W1 Dresden […]
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Schweißbaugruppen und Lieferant für Spundwände, ITG GmbH, Rohre bis über 1000 mm Durchmesser (zum Pressen, Bohren, Rammen etc.) nahtlose Rohre bis Durchmesser 340 mm, Wandstärke bis 40 mm, Länge bis 25 m, Schweißkonstruktionen - Lieferung von mechanisch bearbeiteten Teilen. […]
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Golfurlaub - Aktivurlaub, das Internetmagazin mit tollen Reise- und Ausflugsangeboten, Informationen für Exkursionen und Erholung in Europa, Asien und Amerika, günstige Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Zimmer buchen. Preiswert übernachten mit unseren Empfehlungen. Berichte, die Ihren Urlaub zu einem faszinierenden Erlebnis mit Spaß und Erholung machen. Genießen Sie die zahlreichen touristischen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.

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